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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Die Vergessenen in der Nothilfe

Rechte von Menschen mit Behinderung
Deutschland

75% aller Menschen mit Behinderung sind in im Fall von Notsituationen von der humanitären Hilfe ausgeschlossen. Wir fordern deshalb, dass die internationale Gemeinschaft umdenkt und diese Diskriminierung beendet.

Ein Mann schiebt seinen Nachbarn im Rollstuhl durch ein Flüchtlingscamp in Jordanien.

Flüchtlingslager in Jordanien | © C. Fohlen/ Handicap International

Humanitäre Krisen: Menschen mit Behinderung sind unsichtbar

Menschen mit Behinderung sind oft von den humanitären Maßnahmen in Krisensituationen wie bewaffneten Konflikten oder Naturkatastrophen ausgeschlossen. Dies geht aus unserer Studie Disability in Humanitatian Contexts  vom Oktober 2015 hervor. 75 % der befragten Menschen mit Behinderung gaben an, kaum Zugang zu humanitären Basisdiensten wie Wasser, Nahrung, Gesundheitsversorgung oder Unterkunft zu haben.

"Menschen mit Behinderung müssen eine Menge Hindernisse überwinden, um Zugang zu humanitärer Hilfe zu erhalten“, erklärt Camille Gosselin, verantwortlich für Advocacy-Arbeit bei Handicap International zum Thema Humanitäre Hilfe. „Die Gründe hierfür sind vielfältig: mangelndes Wissen über verfügbare Dienste, erschwerter Zugang durch hohe Entfernungen oder nicht angepasste Infrastruktur etc. Es ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes, dass wir hier Verbesserungen anstreben. Die internationale Gemeinschaft muss sich im Rahmen des COP und des kommenden humanitären Weltgipfels endlich engagieren, um diese Diskriminierungen zu beenden!“

Handicap International engagiert sich für inklusive humanitäre Maßnahmen

Die Programme von Handicap International beziehen schutzbedürftige Menschen  mit ein: Dafür sind die Anlaufstellen „Behinderung und Schutzbedürftigkeit“ ein schönes Beispiel. Es handelt sich um vorläufige und flexible Strukturen (Zelte, Hütten, Fertigbauten), die direkt in den betroffenen Gemeinschaften aufgebaut werden. Diese Anlaufstellen werden von mobilen Teams unterstützt, die dafür sorgen, dass wirklich alle schutzbedürftigen Menschen Zugang zu den Hilfsangeboten erhalten.

Unsere Teams unterstützen darüber hinaus die Programme zahlreicher anderer humanitärer Hilfsorganisationen und stellen so sicher, dass diese für alle Menschen zugänglich sind. Für das humanitäre Personal bietet Handicap International außerdem Schulungen und Kampagnen an. Ihnen soll vermittelt werden, wie die Schutzbedürftigsten besser ausfindig gemacht und in die Aktivitäten einbezogen werden können.

Im Mai 2016 findet der nächste Humanitäre Weltgipfel in Istanbul statt. Wir fordern daher nachdrücklich, dass die Normen der humanitären Hilfe angepasst werden und die Maßnahmen wirklich inklusiv werden.

4 Dezember 2015
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Auf dem Humanitären Kongress in Berlin diskutieren Expert/-innen über die humanitären Herausforderungen der Klimakrise. Der Klimawandel verstärkt die Anzahl der Katastrophen und Konflikte weltweit. Für Menschen mit Behinderung sind die Barrieren nach Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen besonders hoch und oftmals werden sie in der humanitären Hilfe übersehen. Handicap International fordert mehr Teilhabe für die, die am meisten Schutz benötigen. Humanitäre Helfer müssen im Notfall inklusiv denken und diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen.

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HI
Öffentlichkeitsarbeit

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Über 60 begeisterte Golfspieler und Golfspielerinnen, herrliches Wetter und eine großzügige Spende für unsere Begünstigten: Im Land- und Golfclub St.Eurach bei Iffeldorf im oberbayerischen Voralpenland spielten am Freitag, den 13. September die HONourables ihre diesjährigen Clubmeister aus und spendeten insgesamt 15.000 Euro für unsere Projektarbeit.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ