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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Jemen: NROs fordern sofortiges Ende der Kampfhandlungen und uneingeschränkten humanitären Zugang

Minen, Streubomben und andere Waffen Nothilfe Politische Kampagnenarbeit
Jemen

Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen fordern das sofortige Ende der Kampfhandlungen im ganzen Land, auch in Sanaa. Die Nichtregierungsorganisationen, die  im Jemen aktiv sind, appellieren an  die Konfliktparteien, den vollen und uneingeschränkten humanitären Zugang zu Menschen in Not zu gewähren und die Lieferung von humanitären Gütern zu erleichtern.

Flüchlingsmädchen im Jemen durch Krieg schwer traumatisiert

Die 8-jährige Aidi im Krankenhaus CALP in Sana'a, Jemen: Sie ist durch psychologische Traumata wie gelähmt. | © Camille Gillardeau / HI

5 Dezember 2017
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Nichtregierungsorganisationen begrüßen bevorstehende Gespräche in Schweden zu Jemen
© Camille Gillardeau/HI
Nothilfe

Nichtregierungsorganisationen begrüßen bevorstehende Gespräche in Schweden zu Jemen

Internationale NGOs, die im Jemen tätig sind, begrüßen die bevorstehenden politischen Gespräche in Schweden.

Erfolge im Kampf gegen Investitionen in Streubomben
© PAX
Minen, Streubomben und andere Waffen

Erfolge im Kampf gegen Investitionen in Streubomben

Der heute von der Organisation Pax vorgestellte Bericht über die weltweiten Investitionen in die Produzenten von Streubomben führt erstmals kein deutsches Geldinstitut auf. Auch die Allianz, die noch im letztjährigen Bericht mit millionenschweren Investitionen in amerikanische Rüstungsproduzenten genannt war, ist nicht mehr in der „Hall of Shame“ gelistet. Grund dafür sind zwar keineswegs verbesserte Richtlinien des deutschen Versicherungskonzerns, sondern der Rückzug der US-Produzenten Textron and Orbital ATK aus der Produktion von Streubomben. Dieser Rückzug zeigt, dass die Kampagne gegen diese unmenschlichen Waffen Fortschritte macht.

Neues Projekt im Jemen – gefördert von der SKala-Initiative
© Martin Tinega / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Neues Projekt im Jemen – gefördert von der SKala-Initiative

Seit Ausbruch des Krieges 2015 spielt sich die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit im Jemen ab. Rund 75 Prozent der Bevölkerung des Landes sind aktuell auf Leistungen von humanitären Akteuren, wie zum Beispiel Handicap International angewiesen. Bisher konnte HI nur um die Hauptstadt Sana’a herum aktiv sein. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Skala-Initiative können jetzt die Leistungen auf den Süden des Landes ausgeweitet werden. Auch dort können wir nun den Verwundeten und anderen schutzbedürftigen Menschen helfen.