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Paralympics 2016 verabschieden sich

Inklusion
Demokratische Republik Kongo

Am Sonntag, den 18.09.2016 gingen die Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu Ende. Einige Athletinnen und Athleten traten mit von Handicap International speziell angepasste Rennrollstühle an. Einer von ihnen, John Mwengani, startete am 16.9 zum 100 Meter Sprint.

John Mwegani in seinem neuen Rollstuhl auf einem Sportplatz

John Mwengani trainiert mit seinem neuen Rennrollstuhl für die Paralympics! | © R. Colfs/Handicap International

Am 21. Juni 2016 begrüßten wir 20 Sportlerinnen und Sportler bei einer Zeremonie, die vom Nationalen Paralympischen Komitee der Demokratischen Republik Kongo organisiert wurde. Bei dieser Zeremonie überreichten wir ihnen die von Handicap International gespendeten Rollstühle. Die Veranstaltung fand im Martyrs Stadion in Kinshasa statt und wurde unter anderem vom Generalsekretär für Sport, zwei Vertretern des Ministeriums für Jugend und Sport sowie dem Leiter der Abteilung für Rehabilitation am Provinzkrankenhaus in Kinshasa besucht.

Die Paralympischen Spiele, an denen vier der Athletinnen und Athleten teilnahmen, sind eine bedeutende Gelegenheit, um abermals zu zeigen, dass Menschen mit Behinderung dieselben Rechte haben wie Menschen ohne Behinderung. Catherine Stubbe, Direktorin von Handicap International in der Demokratischen Republik Kongo, erklärte in ihrer Rede im Stadion: „Die Athleten, die heute bei uns sind, sind in erster Linie Sportlerinnen und Sportler. Wir unterstützen ihr Engagement und leisten unseren Beitrag dazu, auch durch das Rehabilitationsprojekt „TEAM CONGO“, das von USAID finanziert wird.“ In diesem Projekt fördert Handicap International im Kongo Menschen mit Behinderung, damit sie selbständiger leben können.

Übergabe der Rennrollstühle. Eine Vielzahl an Athletinnen und Athleten der Paralympics sowie Funktionärinnen und Funktionäre posiert für ein Foto in einem Stadion

Die Überreichung der Rollstühle durch Handicap International erfüllte das Nationale Paralympische Komitee der Demokratischen Republik Kongo mit Stolz und Freude. So lobte Betty Miangindula, die Vorsitzende des kongolesischen Paralympischen Komitees unsere Initiative: „Handicap International hat diesen Sportlerinnen und Sportlern erneut geholfen, ein Hindernis auf dem Weg zur Teilnahme an den Spielen zu überwinden. Aus psychologischer Perspektive sind gut ausgestattete Athleten auch motivierte Athleten: Sie werden ihr Bestes geben und mit Stolz an den Paralympischen Spielen teilnehmen.“

Detailaufnahme des Rennrollstuhls

John Mwengani trat in seinem speziell angepassten Rennrollstuhl, den er von Handicap International bekommen hatte bei den Spielen an. Er ging für die DRK am Freitag, dem 14.9 beim 100 Meter Sprint ins Rennen und erzielte ein tolles Ergebnis!  Hier geht's zur Athletenseite von John!

Sport und Behinderung

Handicap International führt Projekte in verschiedenen Ländern durch, um die Selbstverwirklichung und Inklusion von Menschen mit Behinderung durch Sport zu fördern – dazu gehören auch Kinder in Flüchtlingslagern im südlichen Bangladesch. Ebenfalls im Juni 2016 organisierte Handicap International das erste inklusive Kricket-Spiel in Indien, das Spieler mit und ohne Behinderung aus Hochschulen im indischen Bundesstaat Jammu und in Kaschmir miteinander spielen ließ.

9 September 2016
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Die Grundpfeiler unserer Arbeit sind Menschlichkeit und Inklusion. Handicap International wurde vor fast 40 Jahren gegründet aus der Empörung über die Ungerechtigkeit, der Menschen mit Behinderung weltweit ausgesetzt sind. Seither setzt sich Handicap International für eine Welt ein, in der jeder Mensch in Sicherheit und Würde leben kann, in der Gleichberechtigung und Inklusion selbstverständlich sind und in der alle Menschen durch die Vielfalt bereichert werden.

Weltbildungsbericht: Kinder mit Behinderung nicht vergessen
© Neil Thomas / HI
Inklusion Rechte Rechte von Menschen mit Behinderung

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Die UNESCO hat am 23. Juni den Weltbildungsbericht veröffentlicht. Er dokumentiert den Fortschritt der Bildung in der ganzen Welt. Der diesjährige Schwerpunkt des Berichts ist die Forderung nach Inklusion aller Kinder in Bildungsmaßnahmen. Dank unserer langjährigen Erfahrung im Bereich inklusive Bildung in 27 Projektländern haben wir maßgeblich zum diesjährigen Dokument beigetragen und unterstützen die Forderung, dass insbesondere Kinder mit Behinderung nicht vergessen werden dürfen.

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Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI), dass Geflüchtete mit Behinderung eine echte Chance haben müssen, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Von 79,5 Millionen Flüchtlingen weltweit haben etwa 15 % eine Behinderung. Sie kämpfen oftmals mit Isolation, Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen verschärfen die Lebensbedingungen, wie der HI-Bericht „Das Coronavirus im humanitären Kontext: Leave no one behind!” dokumentiert. Menschen mit Behinderung brauchen mehr Unterstützung, so wie beispielsweise Lina, die seit drei Jahren im Flüchtlingslager in Juba (Südsudan) lebt. Mit ihrem Rollstuhl kommt sie kaum durch die engen Gassen. HI verhandelt derzeit mit den Behörden, damit Lina mit ihrer Familie umziehen darf, wo sie sich leichter und sicherer bewegen kann.