Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Samis Flucht vor den Bomben in Syrien

Minen und andere Waffen
Deutschland Syrien

Mit 22 Jahren ist Sami Hashm gemeinsam mit seiner Familie aus Syrien geflohen. Nach einer unendlich strapaziösen Reise sind sie in München gelandet. In diesem Interview legt Sami ein eindrucksvolles Zeugnis der Kriegsgeschehnisse in Aleppo ab, unter denen vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hat.

Sami schaut in die Kamera, im Hintergrund ist ein Bücherregal

Sami lebt heute in München - noch vor kurzer Zeit war der Bombenterror in Syrien sein Alltag | Lara Brose / Handicap International

 

 

Sami Hashm wurde 1993 in Aleppo im nördlichen Teil Syriens geboren. Nach der Schule beginnt er ein Architekturstudium an der Universität in Aleppo. 2011 stehen auf einmal Panzer im Viertel hinter seinem Haus, Raketen schlagen in Nachbarshäuser ein. Sami und seine Familie erleben den Ausbruch des Krieges hautnah mit. Die folgenden Jahre sind gekennzeichnet von dem brutalen bewaffneten Konflikt, der radikalen Einfluss auf alle Bereiche des (öffentlichen) Lebens nimmt. In diesem Interview legt Sami ein eindrucksvolles Zeugnis der Kriegsgeschehnisse in Aleppo ab, unter denen vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hat. 2015, nach vier Jahren im Krieg, entscheidet sich die Familie zur Flucht. „In Aleppo konnte man nur noch auf den Tod warten“, sagt Sami. In Syrien finden sie keinen sicheren Ort. Die Hashms verlassen das Land und schlagen sich über den Libanon, die Türkei, Griechenland und weitere Stationen nach Deutschland durch. Samis Testimonial steht stellvertretend für die Geschichte Hunderttausender Menschen, die von Waffengewalt und Krieg zur Flucht gezwungen wurden.

Damit solche Szenen in Zukunft der Vergangenheit angehören:

Jetzt Petition "Keine Bomben auf Wohngebiete" unterzeichnen

9 Dezember 2016
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Vernissage von „erschüttert“ in München
© Till Mayer/HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Vernissage von „erschüttert“ in München

Nach der feierlichen Erstpräsentation der Fotoausstellung „erschüttert – Einschläge, die alles ändern“ von Till Mayer und Handicap International im Deutschen Bundestag in Berlin im März 2019 kommen die Porträts nun nach München. Am Montag, 27. Januar, um 17.30 Uhr laden wir zur Vernissage in das Kulturzentrum Gasteig ein. 

185.000 Euro beim sonnenklar.TV-Spendentag Öffentlichkeitsarbeit

185.000 Euro beim sonnenklar.TV-Spendentag

Pünktlich zum Nikolausfest hat sonnenklar.TV einen Spendentag  zugunsten von Handicap International durchgeführt. Insgesamt kamen 185.000 Euro für Menschen mit Behinderung weltweit zusammen.  

Stars im Einsatz für Handicap International am Nikolaustag
HI
Öffentlichkeitsarbeit

Stars im Einsatz für Handicap International am Nikolaustag

Die Volksmusik-Legenden Marianne und Michael, Schauspielerin Andrea Spatzek und Profis des FC Bayern Basketball zählen zu den Gästen des großen sonnenklar.TV Spendentags für Handicap International am 6. Dezember 2019.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ