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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Stop Bombing Civilians! 7 Jahre Syrien-Krieg

Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit
Syrien

Seit sieben Jahren schon tobt der Krieg in Syrien – mit unzähligen Opfern aus der Zivilbevölkerung. Wir nehmen diesen traurigen Jahrestag zum Anlass, unsere Online-Kampagne „Stop Bombing Civilians“ in die nächste Phase zu schicken – und erneut zu fordern: Stoppt die Bomben auf Wohngebiete! Geben Sie uns Ihre Stimme und unterzeichnen Sie die Petition.

Qusay aus Syrien verlor bei einem Bombenangriff beide Beine

Qusay aus Syrien verlor bei einem Bombenangriff beide Beine | HI

Die Bombardierung von bewohnten Gebieten ist zu einer gängigen Praxis in aktuellen Konflikten wie im Irak, Jemen oder Syrien geworden. Die Opfer stammen zu 92 Prozent aus der Zivilbevölkerung – eine alarmierende Zahl! Handicap International ruft zur Unterzeichnung der Online-Petition auf, um beteiligte Staaten zum sofortigen Handeln zu bewegen. Die Staaten sollen eine politische Deklaration erarbeiten, die den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten beendet und den Schutz der Zivilbevölkerung stärkt. Ziel ist es, eine Million Unterschriften zu sammeln und diese  an die Vereinten Nationen und politische Entscheidungsträger im September 2018 zu überreichen. Über 390.000 Unterschriften konnten wir bereits sammeln – helfen Sie mit!

Explosive Waffen töten und verstümmeln

Syrien leidet, die Bevölkerung ist traumatisiert, täglich ereignen sich in den betroffenen Gebieten durchschnittlich 91 Angriffe durch Bomben oder andere Waffen. Die humanitären Auswirkungen von Bomben auf Wohngebiete sind entsetzlich – und das nicht nur in Syrien: schwere und zu Behinderungen führende Verletzungen, psychische Traumata, Vertreibung und Verarmung der Bevölkerung, Zerstörung essentieller Infrastruktur, Zusammenbruch des sozialen und wirtschaftlichen Gefüges… Bombenangriffe sind zu einer gängigen Praxis in den jüngsten Konflikten wie im Irak, Syrien oder Jemen geworden. Internationales humanitäres Völkerrecht wird dabei mit Füßen getreten, denn: Die Bombardierung der Zivilbevölkerung ist ein Verbrechen.

„Wir rufen jeden dazu auf ‚Stopp!‘ zu sagen und unsere Petition zu unterzeichnen. Wir möchten die Staaten dazu bringen, die humanitären Folgen von Bomben auf Wohngebiete wahrzunehmen –. Die Opfer der Bombenangriffe – häufig willkürlich und im schlimmsten Fall gezielt – sind fast immer Zivilisten“, sagt Eva-Maria Fischer, Leitung Advocacy bei HI Deutschland.

Hier erfahren Sie mehr über die Kampagne und einzelne Schicksale.

13 März 2018
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Lesen sie weiter

Debatte im UN-Sicherheitsrat zum Schutz der Zivilbevölkerung
© E. Fourt/HI
Minen und andere Waffen

Debatte im UN-Sicherheitsrat zum Schutz der Zivilbevölkerung

Am 23. Mai jährt sich zum zwanzigsten Mal im Sicherheitsrat die offene Debatte über den Schutz von Zivilist/-innen. Gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk INEW laden wir zu einer Begleitveranstaltung in New York, bei dem über eine künftige politische Erklärung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten diskutiert wird. Bereits im Vorfeld haben wir zusammen mit 21 weiteren NGOs in einer offenen Stellungnahme konkrete Maßnahmen gefordert, um das Leid der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten zu verringern.

„Ich könnte mir keinen anderen Job vorstellen“
© Oriane van den Broeck / HI
Minen und andere Waffen

„Ich könnte mir keinen anderen Job vorstellen“

Seit 2013 ist Rabih Minenräumer für HI im Nordlibanon. Er arbeitet in einer Region, die besonders mit explosiven Kriegsresten verseucht ist. Handicap International ist mit Minenräumteams im Libanon tätig, um die Landminen zu räumen, die aus dem Bürgerkrieg 1975-1990 und dem Konflikt von 2006 stammen. Rabih gehört zum HI-Team, das vier Bezirke(insgesamt 21 Dörfer) entmint.

HI warnt: Entminung immer schwieriger
Till Mayer/HI
Minen und andere Waffen

HI warnt: Entminung immer schwieriger

München, 4. April 2019. Anlässlich des Internationalen Tags der Aufklärung über die Minengefahr äußert sich die gemeinnützige NGO Handicap International (HI) besorgt über die große Anzahl an Blindgängern durch den weit verbreiteten Einsatz von Explosivwaffen in aktuellen Konflikten. Außerdem ist der Einsatz von improvisierten Minen gestiegen. Die verminten Zonen befinden sich häufig in städtischen Gebieten, sie sind schwieriger zu räumen und stellen die humanitären Räumexpert/-innen vor neue Herausforderungen. HI führt in sieben Ländern Räumungsprojekte durch: Kolumbien, Irak, Laos, Libanon, Libyen, Senegal und Tschad. Die Organisation testet auch innovative Wege, um die Entminungsarbeit zu erleichtern wie beispielsweise den Einsatz von Drohnen, um betroffene Gebiete schneller zu erkennen und zu vermessen. Insgesamt sind 60 Staaten und andere Gebiete durch Minen und explosive Kriegsreste in der ganzen Welt verseucht.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ