Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Tsunami in Indonesien: Mehr als 190.000 Menschen brauchen Hilfe

Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie
Indonesien

Ein schweres Erdbeben mit anschließendem Tsunami erschütterte am 28. September das Zentrum der indonesischen Inselgruppe und forderte 1.763 Menschenleben. Mehr als 5.000 Menschen sind vermisst. HI schickte ein Nothilfeteam von Experten nach Indonesien und koordiniert den Einsatz mit lokalen Organisationen.  

Indonesische Männer suchen nach dem Erdbeben und Tsunami in ihrem beschädigten Haus im Balaroa-Dorf in Palu ein Familienmitglied.

Indonesische Männer suchen nach dem Erdbeben und Tsunami in ihrem beschädigten Haus im Balaroa-Dorf in Palu ein Familienmitglied. | ©AFP PHOTO/ADEK BERRY

HI hat gerade mehrere Experten nach Indonesien entsandt, um den Überlebenden des Erdbebens und des Tsunamis zu helfen. Viele Krankenhäuser wurden beschädigt und mehr als 2.500 Menschen verletzt.

Während sich die Situation zu stabilisieren beginnt und die am stärksten betroffenen Regionen wieder erreichbar sind, steigt die Zahl der Opfer weiter an.

„Wir haben ein beachtliches Team von Notfall-Spezialisten entsandt, um zu helfen", sagt Fanny Mraz, Leitung der HI-Notfallteams. „HI kann bei der Menge an Patienten in den Krankenhäusern insbesondere bei der Notfallrehabilitation unterstützen, um irreversible Schäden, einschließlich dauerhafter Behinderungen, zu vermeiden. Wir achten auch darauf, dass die Patienten psychologisch betreut werden, denn diese Art von Situation kann traumatisieren.“

Die Opferzahlen steigen weiter an

„Wir arbeiten nicht allein: Zwei Mitglieder unserer lokalen Partnerorganisationen reisen in die Region Palu, um die Bedürfnisse der Menschen zu ermitteln", fährt Mraz fort. „Um den Opfern bestmögliche Hilfe leisten zu können, ist es wichtig, mit lokalen medizinischen Teams zusammenzuarbeiten, die bereits in den Krankenhäusern tätig sind."

***

HI ist seit 2005 im Land präsent und unterstützt regelmäßig Opfer von Naturkatastrophen. HI organisiert Katastrophenschutzworkshops und Lehrgänge, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu verbessern.

4 Oktober 2018
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Handicap International und Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ helfen gemeinsam den Schwächsten in Mosambik
©P.Pillon/ HI
Nothilfe

Handicap International und Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ helfen gemeinsam den Schwächsten in Mosambik

Seit dem verheerenden Wirbelsturm am 15. März befindet sich Mosambik in einer absoluten Notlage. Der aktuelle Stand laut dem UN-Nothilfebüro OCHA: 602 Todesopfer, 4.979 Cholera-Erkrankungen, über 70.000 Obdachlose und insgesamt 1,85 Millionen betroffene Personen.   

Mosambik: Vor allem Menschen mit Behinderung brauchen jetzt Hilfe
© C.Briade/HI
Nothilfe

Mosambik: Vor allem Menschen mit Behinderung brauchen jetzt Hilfe

Unsere Teams vor Ort bekommen einen immer besseren Überblick über die Situation in Mosambik. Wichtige Zufahrtswege sind zwar inzwischen geräumt, doch sind viele abgelegene Gebiete weiterhin von jeglicher Hilfe abgeschnitten. Die Logistikexperten von Handicap International koordinieren nicht nur die Beseitigung der Trümmer, sondern versuchen auch Wege frei zu legen und neue Zufahrten in die betroffenen Gebiete zu schaffen. Die Unterstützung von besonders bedürftigen Menschen hat für Handicap International höchste Priorität.

Lenna Bahule singt für Mosambik: Reinerlös des Konzerts kommt direkt den Opfern des Tropensturms zugute
© Lenna Bahule
Nothilfe

Lenna Bahule singt für Mosambik: Reinerlös des Konzerts kommt direkt den Opfern des Tropensturms zugute

Der Wirbelsturm Idai hat verheerende Schäden in Mosambik angerichtet. Die Situation ist weiterhin kritisch. Die Komponistin, Sängerin und Tänzerin Lenna Bahule aus Maputo/Mosambik gibt gemeinsam mit Musikern aus München ein Benefizkonzert - ganz im Sinne des UBUNTO (Ich bin, weil wir sind). Das Konzert findet am Samstag, dem 30. März um 19:00 Uhr im Bildungszentrum der Münchner Volkshochschule statt.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Logos Geldgeber