Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Veranstaltung: 2030 – eine Agenda für gleichberechtigte Teilhabe

Rechte von Menschen mit Behinderung
Deutschland

Wie kann nachhaltige Entwicklung inklusiv umgesetzt werden? Gemeinsam mit bezev, Caritas und Misereor gehen wir dieser Frage am 1. Dezember in Berlin nach. Besuchen Sie uns!

Die 17 Nachhaltigkeitsziele oder Sustainable Development Goals

Die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals,SDGs) 2015 | UN

People and Planet – das Wohlergehen aller Menschen, und die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen stehen im Zentrum der neuen nachhaltigen

Entwicklungsziele und der 2030-Agenda. Mit dem Anspruch „Leave no one behind“ sollen alle Menschen, und besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen, erreicht werden und sich beteiligen können.

 

Mit mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit sind Menschen mit Behinderung die größte marginalisierte Gruppe. Von daher sind die neuen Entwicklungsziele für sie von besonderer Relevanz und haben für Menschen mit Behinderung in allen Aspekten eine
Bedeutung. Das Neue an den Entwicklungszielen ist, dass sie in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und auch in Deutschland umgesetzt werden sollen.

Ziel der Tagung ist es, über die neue nachhaltige Entwicklungsagenda und die geplanten Umsetzungsprozesse zu informieren.

Was bedeuten diese für Deutschland und die internationale Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens?
Welche Bedeutung haben diese Ziele für Menschen mit Behinderung?
Wie können sie beteiligt werden?
Wie kann Inklusion in den Dimensionen der Nachhaltigkeit gedacht und umgesetzt werden?

Veranstalter: bezev, Caritas International, Handicap International, Misereor

12 November 2015
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Mädchen mit Behinderung werden doppelt diskriminiert
© Pascale Jérôme Kantoussan/HI
Inklusion Rechte von Menschen mit Behinderung

Mädchen mit Behinderung werden doppelt diskriminiert

Mädchen mit Behinderung dürfen oftmals nicht in die Schule gehen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar ruft die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) dazu auf, diese Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu bekämpfen. Eine Untersuchung, die HI in Ländern der Sahelzone durchgeführt hat, zeigt, dass Mädchen mit Behinderung in vielen Familien als „Strafe“ oder „Tragödie“ angesehen werden. Nur wenige dürfen die Schule besuchen. Ein Mädchen zu sein und eine Behinderung zu haben, stellt eine doppelte Diskriminierung dar. So unterstützt Handicap International in Burkina Faso, Mali und Niger diese Kinder, schult Lehrer, klärt auf, spricht mit den Eltern und stärkt lokale Behindertenorganisationen. 

Interview mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller
© Janine Schmitz/photothek.net
Inklusion Rechte von Menschen mit Behinderung

Interview mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), stuft die derzeitige Lage in vielen Entwicklungsländern als dramatisch ein. Im Interview mit HI warnt Müller davor, dass an den Folgen der Corona-Pandemie in Afrika mehr Menschen sterben werden als am Virus selbst. 

Die Angst vor Corona
© HI
Nothilfe Rechte von Menschen mit Behinderung Rehabilitation und Orthopädie Vorsorge und Gesundheit

Die Angst vor Corona

Das Leben war nicht gut zu Frau Dhahabo. Von ihren acht Kindern sind nur noch sechs am Leben. Sie lebt mit zwei von ihnen im Flüchtlingslager Kalobeyei und ist von den anderen vier getrennt: zwei von ihnen sind in Nairobi  und zwei in Äthiopien. Sie lebt in einem Haus aus getrockneten Lehmwänden und Plastikplanen, mit zwei Enkeln und einer schwerhörigen Tochter.