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Veranstaltung: 2030 – eine Agenda für gleichberechtigte Teilhabe

Rechte von Menschen mit Behinderung
Deutschland

Wie kann nachhaltige Entwicklung inklusiv umgesetzt werden? Gemeinsam mit bezev, Caritas und Misereor gehen wir dieser Frage am 1. Dezember in Berlin nach. Besuchen Sie uns!

Die 17 Nachhaltigkeitsziele oder Sustainable Development Goals

Die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals,SDGs) 2015 | UN

People and Planet – das Wohlergehen aller Menschen, und die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen stehen im Zentrum der neuen nachhaltigen

Entwicklungsziele und der 2030-Agenda. Mit dem Anspruch „Leave no one behind“ sollen alle Menschen, und besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen, erreicht werden und sich beteiligen können.

 

Mit mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit sind Menschen mit Behinderung die größte marginalisierte Gruppe. Von daher sind die neuen Entwicklungsziele für sie von besonderer Relevanz und haben für Menschen mit Behinderung in allen Aspekten eine
Bedeutung. Das Neue an den Entwicklungszielen ist, dass sie in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und auch in Deutschland umgesetzt werden sollen.

Ziel der Tagung ist es, über die neue nachhaltige Entwicklungsagenda und die geplanten Umsetzungsprozesse zu informieren.

Was bedeuten diese für Deutschland und die internationale Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens?
Welche Bedeutung haben diese Ziele für Menschen mit Behinderung?
Wie können sie beteiligt werden?
Wie kann Inklusion in den Dimensionen der Nachhaltigkeit gedacht und umgesetzt werden?

Veranstalter: bezev, Caritas International, Handicap International, Misereor

12 November 2015
Weltweites Engagement:
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© J-J. Bernard/HI
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Der am 12. November veröffentlichte Landminen Monitor 2020 berichtet zum fünften Mal in Folge über hohe Opferzahlen durch Landminen, explosive Kriegsreste und improvisierte (selbstgebaute) Minen. Im Jahr 2019 verzeichnete der von der internationalen Landminenkampagne erstellte Monitor 5.554 Minenopfer: durchschnittlich 15 Tote und Schwerverletzte pro Tag, fast alle aus der Zivilbevölkerung, darunter viele Kinder (1.562). Die meisten Opfer wurden in Afghanistan, Syrien, Myanmar, Mali und der Ukraine gezählt.  Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Minenräumung vielerorts unterbrochen. Die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) fordert alle Staaten auf, Druck auf kriegsführende Parteien auszuüben, damit sie den Einsatz dieser barbarischen Waffen beenden.