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Kolumbien: Minenräumung für eine bessere Zukunft

Als Folge der Konflikte, die Kolumbien in den letzten 50 Jahren erschüttert haben, sind 31 der 32 Bezirke des Landes mit Landminen oder anderen explosiven Kriegsresten verseucht. Seit 1990 sind schon mehr als 11.400 Menschen in Kolumbien diesen Waffen zum Opfer gefallen. Im Mai 2016 wurde Handicap International offiziell von der kolumbianischen Regierung beauftragt, in drei Provinzen des Landes Einsätze zur Minenräumung durchzuführen. Diese sind Teil der neuen Friedensverträge zwischen der Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC). Handicap International wird in den nächsten fünf Jahren diese Minenräumung umzusetzen, wobei der besondere Schwerpunkt auf den indigenen Gebieten in den Provinzen Cauca, Meta und Caquetá liegt. In Kolumbien haben ungefähr 80 Prozent der Opfer von Landminen und explosiven Kriegsresten eine Behinderung. Die Hälfte der Opfer gehört der Zivilbevölkerung an, die in weit abgelegenen Regionen lebt und keinen direkten Zugang zu Gesundheitszentren oder rehabilitativer Versorgung hat. Für Handicap International bedeutet daher die Minenräumung, Behinderungen zu vermeiden, den Frieden wiederherzustellen und die wirtschaftliche Entwicklung im Land zu fördern.

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