Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Erdbeben in Ecuador: Handicap International unterstützt die Opfer des Erdbebens

Andenländer Deutschland Kolumbien

Mehr als 660 Menschen starben und über 750.000 Menschen sind vom Erdbeben betroffen, das Ecuador am 16. April erschütterte. Handicap International startete einen sofortigen Hilfseinsatz und unterstützt die Menschen, die von der Katastrophe getroffen wurden.

Eine Frau weint angesichts ihrer zerstörten Nachbarschaft, während sich Such- und Rettungskräfte im Hintergrund durch die Trümmer arbeiten.

Eine Frau weint angesichts ihrer zerstörten Nachbarschaft, während sich Rettungskräfte durch die Trümmer Pedernales' (Provinz Manabi, Ecuador) arbeiten. Bei dem Erdbeben kamen mindestens 570 Menschen ums Leben und tausende weitere wurden verletzt. | © Josep Vecino / Anadolu Agency

Zehntausende sind betroffen

Über 750.000 Menschen sind von den Auswirkungen der Katastrophe in Ecuador betroffen, insbesondere in den Provinzen, die am nächsten am Epizentrum des Erdbebens liegen, Esmeraldas und Manabí. Dort wurden über 7.000 Gebäude und 560 Schulen zerstört. Nun leben mehr als 32.500 Menschen in Notunterkünften und vorübergehenden Lagern. Darüber hinaus zerstörte das Erdbeben Straßen und Brücken, wobei es einen beachtlichen materiellen Schaden anrichtete. Reisen im Land sind seither gefährlich, und der Zugang in manche Gegenden ist schwierig geworden. Manche Städte im Nordwesten des Landes sind derzeit gar nicht zu erreichen.

 

Unterstützung für die lokalen Teams

Die Teams von Handicap International begannen bereits in den Tagen nach dem Erdbeben mit ihrem humanitären Hilfseinsatz. Sie machten sich sofort daran, die Bedürfnisse der am meisten betroffenen Menschen zu ermitteln, besonders in der Provinz Manabí. Um Hilfe zu den abgelegenen Opfern der Katastrophe zu bringen, planen wir, mit bestehenden mobilen Gesundheitsteams zu arbeiten. So können unsere Fachkräfte für Physiotherapie und Ergotherapie durch die Regionen reisen und mithelfen, Menschen mit Behinderung und Schutzbedürftige ausfindig zu machen und zu behandeln. Dies wird vor allem in den ländlichen Gebieten hilfreich sein, die vom Erdbeben getroffen wurden.

 

Außerdem planen wir, Ausrüstung und Materialien an betroffene Rehabilitationszentren in der Provinz Manabí zu verteilen. Weiterhin werden wir in Zusammenarbeit mit dem ecuadorianischen Gesundheitsministerium technische Trainings für das Personal in der Rehabilitation anbieten. In diesen Schulungen werden wir besonderen Wert auf die richtige Behandlung von schwierigen Fällen wie zum Beispiel von komplexen Brüchen, Amputationen und Verletzungen des Rückenmarks legen.

Dies ist nicht unser erster Erdbebeneinsatz: Auch bei dem Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 mit 8.700 Toten und 22.000 Verletzten waren und sind unsere Teams immer noch im Einsatz. Unsere Hauptaufgaben sind dabei die Rehabilitation der Opfer und die Verteilung von Nothilfepaketen.

Bitte unterstützen Sie dringend unseren Einsatz in Ecuador. Jede Sekunde zählt.

19 April 2016
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019:  Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig
© C.Briade/HI
Inklusion Nothilfe

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019: Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig

Auf dem Humanitären Kongress in Berlin diskutieren Expert/-innen über die humanitären Herausforderungen der Klimakrise. Der Klimawandel verstärkt die Anzahl der Katastrophen und Konflikte weltweit. Für Menschen mit Behinderung sind die Barrieren nach Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen besonders hoch und oftmals werden sie in der humanitären Hilfe übersehen. Handicap International fordert mehr Teilhabe für die, die am meisten Schutz benötigen. Humanitäre Helfer müssen im Notfall inklusiv denken und diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen.

HI hilft den Geflüchteten aus Venezuela
© HI
Nothilfe

HI hilft den Geflüchteten aus Venezuela

Kolumbien hat über eine Million Venezolaner und Venezolanerinnen aufgenommen, die aus ihrem Land geflüchtet sind. HI leistet dort Nothilfe für diese schutzbedürftigen Menschen. Seit 2013 herrscht in Venezuela eine schwere ökonomische, politische und soziale Krise. Der Zugang der Bevölkerung zur Gesundheitsversorgung, zu Lebensmitteln und sanitären Einrichtungen ist erheblich zurückgegangen. Die humanitären Bedürfnisse sind beträchtlich. Mindestens 3,4 Millionen Venezolaner sind aus ihrem Land geflohen, davon 2,7 Millionen in die Länder Lateinamerikas und der Karibik. Über eine Million von ihnen haben Zuflucht im Nachbarland Kolumbien gefunden.
 

Tombola zugunsten von Handicap International
HI
Öffentlichkeitsarbeit

Tombola zugunsten von Handicap International

Über 60 begeisterte Golfspieler und Golfspielerinnen, herrliches Wetter und eine großzügige Spende für unsere Begünstigten: Im Land- und Golfclub St.Eurach bei Iffeldorf im oberbayerischen Voralpenland spielten am Freitag, den 13. September die HONourables ihre diesjährigen Clubmeister aus und spendeten insgesamt 15.000 Euro für unsere Projektarbeit.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ