Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Supermodel Nicole Atieno in Kakuma

Inklusion
Kenia

Nicole Atieno, Supermodel mit kenianischen Wurzeln und seit Kurzem HI-Botschafterin besucht zurzeit ein Flüchtlingslager in Kakuma. 23 Nationalitäten sind dort vertreten. Insgesamt leben hier über 180.000 Flüchtlinge. Handicap International kümmert sich um rund 6.000 Begünstigte.

HI-Botschafterin und Supermodel Nicole Atieno mitten im Spielzentrum von Kakuma.

HI-Botschafterin und Supermodel Nicole Atieno mitten im Spielzentrum von Kakuma. | © Neil Thomas/HI

Nicole trifft Kinder in einem Spielzentrum. Hier dürfen Kinder mit und ohne Behinderung spielen – einfach nur Kind sein und Spaß haben. Nicole spielt mit ihnen, strahlt sie an mit ihrem bezaubernden Lächeln. Nicole war das letzte Mal vor 5 Jahren mit ihrer Mutter in ihrem Geburtsland Kenia. Sie freut sich über den Austausch mit den Kindern. Und die Kleinen fassen sofort Vertrauen: Nicole hat keine Berührungsängste, nimmt sie gleich in den Arm, wendet sich ihnen lächelnd zu und spricht sie auf Suaheli an.

Nicole Atieno spielt mit den Kindern im inklusiven Spielzentrum von Kakuma.

Die kleine Amina Osman, 7 Jahre, fühlt sich sichtlich wohl auf dem Arm von Nicole. Sie will gar nicht mehr runter. Sie stammt aus Somaliland und ist seit der Geburt vielfach behindert. Ihre Mutter bringt sie regelmäßig zur Therapie.

„Es ist so traurig, ihre Geschichten zu hören. Aber irgendwie strahlen sie auch eine positive Energie aus. Vielleicht ist das so, weil sie noch nicht wissen, wie das Leben ist.“

Nicole kuschelt mit der vielfach behinderten Amina aus Somaliland auf dem Arm.

 

Nicole spielt an der Wippe mit Said Abdikahir, 7, der sich blitzschnell rutschend über dem Boden oder mit Krücken fortbewegt. 

Nicole wischt sich nach dem Besuch auf dem Spielplatz ein paar Tränen weg – sie ist sichtlich betroffen. „Es ist viel krasser als gedacht – so viele Kinder mit Behinderung."

Nicole spielt mit dem 7-jährigen Said an einer Wippe     

19 Dezember 2018
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Rashid kann wieder laufen
© HI
Nothilfe

Rashid kann wieder laufen

Rashids Familie musste 2018 aus dem Kongo fliehen und lebt seither im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Der Junge konnte schon als Kleinkind nicht richtig laufen, da seine Knie verformt waren. Er hatte keine Freunde und wurde oftmals von anderen Kindern gehänselt. 2021 wurde Rashid operiert und bekommt nun regelmäßig Physiotherapie. Er ist einer von 15.000 Geflüchteten in Kakuma, die HI betreut.

Hilfsportal für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine
© Tom Nicholson / HI
Inklusion Nothilfe

Hilfsportal für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine

Millionen Ukrainer und Ukrainerinnen sind bisher geflüchtet, darunter auch viele Menschen mit Behinderung. Bei ihrer Aufnahme und Integration stehen sie in Deutschland jedoch hohen Barrieren gegenüber. Besonders bedarfsgerechter Wohnraum ist schwer zu finden. Handicap International  und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben haben deshalb das Portal www.hilfsabfrage.de ins Leben gerufen.

Eine folgenschwere Geburtstagsfeier
© A.Patient / HI
Rehabilitation und Orthopädie

Eine folgenschwere Geburtstagsfeier

Saisas Bein musste amputiert werden. Die damals Zehnjährige wurde von einem Tier gebissen oder gestochen, als sie auf einer Geburtstagsfeier war. Direkt nach der Operation begann das Team von Handicap International (HI) mit der Behandlung des Beines und mit regelmäßigen Reha-Maßnahmen. Auch brauchte das geschockte Mädchen, das im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia lebt, psychologische Hilfe.