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Syrien (Video): Frauen in der Nothilfe

Minen und andere Waffen Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie
Irak Jordanien Libanon Syrien

In der Nothilfe für Syrien hat Handicap International über 400 Fachkräfte beschäftigt, die meisten von ihnen sind Frauen. Zum Weltfrauentag hier ein kurzer Film über die Frauen in unseren Projekten für die Opfer des Krieges in Syrien.

Auch sehr viele der vom Krieg schwer Betroffenen sind Frauen. Ein Beispiel: Mit 57 Jahren ist Fawzi die Älteste einer Großfamilie. Ende 2013 floh sie aus Syrien mit zwei ihrer Töchter, ihrer Schwiegertochter und 12 Kindern. Sie fanden Zuflucht im Libanon, wo sie sich mit Hilfe von Handicap International niederlassen konnten. Lesen Sie hier ihre Geschichte.

 

 

 

7 März 2014
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Humanitäre Hilfe muss in Konfliktregionen ankommen
© HI
Minen und andere Waffen Nothilfe

Humanitäre Hilfe muss in Konfliktregionen ankommen

Nach dreimonatiger Verzögerung hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 1. Juli endlich die Resolution 2532 (2020) angenommen, in der die sofortige Einstellung von Feindseligkeiten und eine humanitäre Feuerpause von mindestens 90 Tagen gefordert wird. Dadurch soll ermöglicht werden, dass humanitäre Hilfe zur Bekämpfung des Coronavirus auch Menschen in Konfliktregionen erreichen kann.

Syrien: Rückkehr schier unmöglich
© Bahia Z./ HI
Minen und andere Waffen Nothilfe Rechte

Syrien: Rückkehr schier unmöglich

Armut, zusammengebrochenes Gesundheitswesen, Coronavirus und die Verseuchung durch explosive Kriegsreste – die syrische Bevölkerung, die vor dem Krieg geflohen ist, steht vor immer größer werdenden Herausforderungen. Solange die lebenswichtige Versorgung nicht wiederhergestellt ist und Minen geräumt sind, können sie nicht nach Hause zurückkehren und ein menschenwürdiges Leben führen.

Geflüchtete mit Behinderung haben es besonders schwer
© Dieter Telemans / HI
Inklusion Nothilfe Rechte von Menschen mit Behinderung

Geflüchtete mit Behinderung haben es besonders schwer

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI), dass Geflüchtete mit Behinderung eine echte Chance haben müssen, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Von 79,5 Millionen Flüchtlingen weltweit haben etwa 15 % eine Behinderung. Sie kämpfen oftmals mit Isolation, Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen verschärfen die Lebensbedingungen, wie der HI-Bericht „Das Coronavirus im humanitären Kontext: Leave no one behind!” dokumentiert. Menschen mit Behinderung brauchen mehr Unterstützung, so wie beispielsweise Lina, die seit drei Jahren im Flüchtlingslager in Juba (Südsudan) lebt. Mit ihrem Rollstuhl kommt sie kaum durch die engen Gassen. HI verhandelt derzeit mit den Behörden, damit Lina mit ihrer Familie umziehen darf, wo sie sich leichter und sicherer bewegen kann.