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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Syrienkrise: Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Minen und andere Waffen Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie
Irak Jordanien Libanon Syrien

Am 15. März 2011 begann einer der schlimmsten Bürgerkriege der neueren Zeit. Millionen Menschen in Syrien und in den Nachbarländern sind direkt betroffen.

ein einsamer Rollstuhl in einem Flüchtlingslager in Jordanien

620.000 Flüchtlinge in Jordanien | © Chris Huby / Handicap International

1 Million verletzte Menschen
Zehntausende benötigen Prothesen und Orthesen

Der Konflikt in Syrien greift auch auf die angrenzenden Länder über, die hunderttausende Flüchtlinge aufgenommen haben:

  • 620.000 Flüchtlinge in Jordanien,
  • 1,1 Millionen im Libanon,
  • 1,6 Millionen in der Türkei und
  • 235.000 im irakischen Kurdistan.
  • Derzeit sind 3,3 Millionen Menschen aus Syrien geflohen, leben 7,6 Millionen Vertriebene innerhalb Syriens und 2 Millionen Vertriebene im Irak, von denen sich 940.000 im irakischen Kurdistan aufhalten. 

Der Einsatz von Handicap International:

  • 360.000 Menschen haben seit Beginn des Krieges in Syrien und dem Beginn der Maßnahmen im Jahr 2012 Hilfe durch den Einsatz von Handicap International empfangen.
  • Handicap International stellt vor allem physische Rehabilitation und psychosoziale Unterstützung bereit, hilft den Verwundeten, passt orthopädische Hilfen für amputierte Menschen an und organisiert Verteilungsaktionen zur Bewältigung des kalten Winters.
  • 2.700 wurden bereits mit Prothesen oder Orthesen ausgestattet.
  • Handicap International arbeitet weiterhin für die Zugänglichkeit zur humanitären Hilfe. Diese ist vielerorts in Gefahr durch die partielle oder vollständige Schließung bestimmter Grenzen, die Schließung vieler medizinischer Zentren und dadurch, dass 4,6 Millionen Syrern in Kampfgebieten eingeschlossen sind .
  • Handicap International arbeitet derzeit mit einem Team von fast 600 Fachleuten, die mit den schutzbedürftigsten Menschen in vier Ländern (Libanon, Jordanien, Syrien, Irak) arbeiten. Sie kümmern sich in dieser Notlage um die Verletzten, um Menschen mit Behinderung sowie ältere und isolierte Menschen. Unsere Teams helfen ebenso den Flüchtlingen und Vertriebenen, die in Flüchtlingslagern leben oder in lokalen Gemeinden untergekommen sind. 
6 März 2015
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Trotz der Verbesserung der allgemeinen humanitären Lage leiden die Menschen in Somalia noch immer unter Gewalt, politischer Instabilität und einer hohen Sterblichkeitsrate. Durch die ständige Unsicherheit werden psychotische Symptome oft verursacht oder noch verstärkt. Menschen mit psychischen Störungen werden in der somalischen Gemeinschaft jedoch meist marginalisiert und Einrichtungen für psychische Gesundheit sind nur eingeschränkt verfügbar. Die psychische Gesundheit ist derzeit eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme, das es zu lösen gilt.

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München, 28. August 2019. Der am 29. August veröffentlichte Streubomben Monitor 2019 zeigt, dass es weiterhin weltweit Opfer durch Streubomben gibt. In Syrien wurden erneut Angriffe mit diesen menschenverachtenden Waffen verzeichnet. In insgesamt acht Ländern und einem Gebiet wurden Menschen durch explosive Reste getötet oder verletzt. 99 Prozent der Opfer stammten aus der Zivilbevölkerung. Vom 2. bis 4. September fand in Genf die Konferenz der Mitgliedsstaaten des Oslo-Vertrags statt. Dieser Vertrag verbietet den Mitgliedsstaaten den Einsatz, die Herstellung, die Lagerung und Weitergabe von Streumunition. Gemeinsam mit der internationalen Kampagne CMC war HI in Genf dabei, um die Staaten an ihre Verpflichtungen zu erinnern. Erfreulicherweise sind bereits 99 Prozent der Streubomben aus Beständen der Vertragsstaaten vernichtet und auch die Räumung betroffener Gebiete macht Fortschritte - selbst wenn erste Verlängerungsanträge gestellt werden mussten. Die Räumung ist lebensnotwendig, da Streubomben durch ihre vielen Blindgänger eine tödliche und langfristige Bedrohung für die lokale Bevölkerung darstellen.  

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Am Sonntag, 25. August 2019, jährt sich die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar zum zweiten Mal. Die muslimische Minderheit ist in ihrem Heimatland systematischer Verfolgung  ausgesetzt. Vor zwei Jahren eskalierte die Gewalt und führte zur Flucht von 741.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch. Laut Vereinten Nationen leben dort derzeit über 911.000 Menschen in Flüchtlingscamps in der Region Cox’s Bazar - dem sogenannten größten Flüchtlingslager der Welt. Die Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“, zu denen auch Handicap International gehört, helfen den Menschen seit Ausbruch der Krise.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ