Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Taifun Mangkhut: HI-Teams in die am schlimmsten betroffenen Regionen unterwegs

Nothilfe
Philippinen

Der Super-Taifun Mangkhut, der in der Nacht vom 14. auf den 15. September den Norden der Philippinen traf, hat Dutzende Tote gefordert. Über 4 Millionen Menschen sind direkt von den Auswirkungen betroffen. Ein Evaluierungsteam wird ab Montag in den am schlimmsten betroffenen Gebieten unterwegs sein, um die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung zu identifizieren.

 

Die Auswirkungen des Taifuns in Visayas

Die Auswirkungen des Taifuns in Visayas | © HI

Der Super-Taifun Mangkhut (auf den Philippinen Ompong genannt) war der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr. Dutzende Menschen haben ihr Leben verloren und über 4 Millionen sind direkt von seinen Auswirkungen betroffen. HI ist seit 33 Jahren auf den Philippinen aktiv und bereitet aktuell einen Nothilfe-Einsatz zusammen mit lokalen Partnern vor.

Die Organisation hat ein Team von Nothilfe-Spezialisten in den Norden des Landes entsandt, um die Bedürfnisse der Betroffenen zu identifizieren und an mindestens 2.000 betroffene Haushalte Nothilfe-Pakete zu verteilen. Weitere Spezialisten von HI sind auf dem Weg aus Kanada und Frankreich, um das HI-Team auf den Philippinen zu verstärken.

Reiza Dejito, HI-Programmdirektorin auf den Philippinen, berichtet:

„ Nach dem Durchzug des Taifuns im Norden des Landes sind Telefonnetz und Stromversorgung in den Gegenden, die in der Bahn des Sturms lagen, zusammengebrochen. Hier leben ungefähr fünf Millionen Menschen. Im Moment kommen die ersten Helfer im Norden an; das bedeutet, dass in den nächsten Stunden sehr wahrscheinlich neue, höhere Opferzahlen bekannt gegeben werden. Der Taifun hat vielerorts Überschwemmungen und schwere Erdrutsche verursacht. Viele Häuser sind eingestürzt und mindestens hunderttausend Menschen harren immer noch in Evakuationszentren aus.

Das Risiko von schweren Ernteeinbußen ist immens. Die Menschen fürchten, einen Großteil der Reisernte verloren zu haben – die Haupt-Einnahmequelle in dieser Region.“

„Unser Evaluierungsteam wird ab Montag in den am schlimmsten betroffenen Gebieten vor Ort sein, um zusammen mit anderen Hilfsorganisationen die Bedürfnisse der Betroffenen zu identifizieren. HI wird außerdem Nothilfe-Pakete an mindestens 2.000 Haushalte verteilen, “ fügt Reiza Dejito hinzu.

HI arbeitet seit 30 Jahren auf den Philippinen und hilft den Gemeinden dabei, besser auf Naturkatastrophen vorbereitet zu sein und den Folgen besser Stand zu halten. HI war mit einem großen Nothilfeeinsatz nach Taifun Haiyan 2013 vor Ort, unter dessen Folgen damals über 14 Millionen Menschen zu leiden hatten und der über 6.000 Menschen das Leben kostete.
 

16 September 2018
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls
© Gilles Lordet / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls

Am Montag, 19. August, ist Welttag der Humanitären Hilfe. Anlass genug, einen unserer engagierten Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen. Tichaona Mashodo leitet das mobile Einsatzteam im Südsudan. Im Interview blickt er auf die letzten zehn Jahre seines humanitären Engagements zurück.

Kurs zur inklusiven Sanitärversorgung in der Nothilfe
© GTO/THW
Inklusion Nothilfe

Kurs zur inklusiven Sanitärversorgung in der Nothilfe

Das Projekt „Phase 2 – Leave no one behind“ hat bei einem Simulationstraining des Technischen Hilfswerks und der German Toilet Organization deutsche humanitäre Akteure zum Bau von inklusiven Sanitäranlagen in der humanitären Hilfe geschult und ihnen einen umfassenden Überblick zu den Herausforderungen und Möglichkeiten geboten.

UN-Sicherheitsrat erkennt die Rechte von Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten an
© Martin Crep/HI
Inklusion Nothilfe Rechte von Menschen mit Behinderung

UN-Sicherheitsrat erkennt die Rechte von Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten an

Zum ersten Mal überhaupt hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution über Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten verabschiedet. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für Menschen mit Behinderung, die in Krisensituationen besonders gefährdet sind und bei der humanitären Hilfe oft übersehen werden.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ