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Togo

Das Ziel von HI in Togo ist es, Ungleichheiten abzubauen, um die Lebensbedingungen schutzbedürftiger Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderung, zu verbessern. HI möchte die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft fördern.

Junge, dessen Buruli-Geschwür erfolgreich behandelt wurde - HI Togo

Junge, dessen Buruli-Geschwür erfolgreich behandelt wurde - HI Togo | © J-J. Bernard / Handicap International

Laufende Aktivitäten

In Togo lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die Zahl der Menschen mit Behinderung wird auf fast 620.000 geschätzt. 
Da die Bevölkerung Behinderungen als negativ wahrnimmt, schirmen viele Eltern ihre Kinder mit Behinderung aus Scham von der Gesellschaft ab. Weil sie von Spielen mit anderen Kindern, von der Schule und von anderen Bildungsmöglichkeiten ausgeschlossen sind, werden aus Kindern mit Behinderung oft Erwachsene, die ebenso ausgeschlossen sind. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerorganisationen auf Verbands- und Regierungsebene engagieren wir uns für eine Veränderung dieser Lebensbedingungen.

HI realisiert Projekte in verschiedenen Bereichen. Durch unser Projekt mit Müttern und Babys in der Region Maritimes kommen seit 2015 mehr Neugeborene gesund auf die Welt. HI arbeitet seit 2014 mit Gefangenen in Lomé zusammen, um die soziale Integration zu verbessern. Zu den neueren Initiativen gehören ein Projekt zur Inklusion von behinderten Kindern in die Grund- und Sekundarschule sowie ein nationales Projekt zur Verbesserung der Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen auf Gemeindeebene.

Neues aus den Projekten

Corona in Togo: Obdachlose Kinder leiden besonders
HI
Nothilfe Vorsorge und Gesundheit

Corona in Togo: Obdachlose Kinder leiden besonders

Rund 15.000 Menschen leben nach Angaben des Sozialministeriums von Togo allein in der Hauptstadt Lomé auf der Straße – darunter sind etwa 5.000 Kinder. Meist schlagen sie sich mit Betteln durch, bekommen Essensreste der Restaurants oder gelegentlich einen kleinen Job auf den Märkten. Aufgrund der Einschränkungen und der finanziellen Folgen durch das Coronavirus ist ihre Lage nun aber besonders dramatisch.

Corona: Schutzvisiere aus Plexiglas
HI
Rehabilitation und Orthopädie Vorsorge und Gesundheit

Corona: Schutzvisiere aus Plexiglas

Die oftmals prekären Gesundheitssysteme in einigen westafrikanischen Ländern drohen angesichts der Coronakrise zusammen zu brechen. Um das Gesundheitspersonal zu schützen, werden in Togo Visiere aus Plexiglas gefertigt. Nur wenn Pfleger, Physiotherapeuten oder Sozialarbeiter geschützt sind, können sie sich weiter um die Bedürftigsten kümmern. 

Ein Bein aus dem Drucker? Mehr als nur Zukunftsmusik!
© J.Canicave / Handicap International
Rehabilitation und Orthopädie

Ein Bein aus dem Drucker? Mehr als nur Zukunftsmusik!

Handicap International veröffentlicht vielversprechende Forschungsergebnisse zum 3D-Druckverfahren: Künstliche Gliedmaßen aus dem 3D-Drucker könnten Menschen in Entwicklungsländern zu hochwertigen Prothesen verhelfen – selbst in entlegenen Gebieten und Konfliktzonen. In Togo und Madagaskar hat  Handicap International erste klinische Versuche durchgeführt: Die Ergebnisse sind ermutigend.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Togo

Das Ziel von HI in Togo ist es, Ungleichheiten abzubauen, um die Lebensbedingungen besonders schutzbedürftiger Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, zu verbessern. Ziel von HI ist es, die Entwicklung einer integrativen Gesellschaft zu fördern.

Seit 1991 ist Togo von einer wachsenden Wirtschaftskrise betroffen. Das Ausbleiben politischer Veränderungen über einen Zeitraum von 40 Jahren hat dazu geführt, dass die internationale Hilfe drastisch gekürzt wurde. Heute erholt sich das Land.

Weltweites Engagement: