Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Hungerkrise: tausende Menschen auf der Suche nach Nahrung

Nothilfe
Äthiopien Somalia (Somaliland) Südsudan

In ganz Ostafrika verlassen tausende Menschen auf der Suche nach Nahrungsmitteln die Sicherheit ihrer Häuser.  Bei so vielen vertriebenen Menschen besteht die Gefahr, dass einige durch das soziale Netz rutschen und keinen Zugang zu humanitärer Hilfe erhalten. Unsere Teams in Äthiopien, dem Südsudan und Somaliland arbeiten mit Hochdruck daran, dies nicht zuzulassen.

Ein Team von Handicap International trifft in Somaliland eine von Dürre bedrohte Familie.

Ein Team von Handicap International in Somaliland trifft eine Familie, die durch Dürre und Lebensmittelknappheit vertrieben wurde, Mai 2017 | © R.Duly / Handicap International

Somaliland & Puntland

Jeroen Stol, Programmdirektor:

„Vor kurzem ist ein Team aus Hargeisa in Somaliland zurückgekehrt. Die Stadt ist schwer von Dürre und Lebensmittelknappheit betroffen. Unsere Mitarbeiter haben Familien getroffen, die ihr Land, ihre Ernte und ihre Tiere zurücklassen mussten. Besonders schwierig für sie ist es, Kinder oder Verwandte mit Behinderungen mitzunehmen und zu versorgen. Wir werden tun, was wir können, um ihnen zu helfen.”

Unsere Aktivitäten:

  • Wir arbeiten mit anderen humanitären Organisationen, um sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe (Nahrungsmittel, Wasser, Gesundheitsversorgung) für alle zugänglich ist.
  • Physische Stimulationstherapie für unterernährte Kinder

 

Südsudan

Paul Critchley, Programmdirektor:

„Es ist momentan sehr schwierig, die bedürftigsten Menschen zu erreichen. Viele Straßen sind nach den Regenfällen unpassierbar und andere sind schlichtweg zu gefährlich. Die Menschen, mit denen wir arbeiten, sind vertrieben, unterernährt und traumatisiert. Ihr Bedürfnis nach gesundheitlicher Unterstützung, sowohl physisch als auch mental, ist immens.”

Unsere Aktivitäten:

  • Unser „fliegendes Team“ sucht schwer erreichbare Gebiete auf, um die Menschen zu finden, die besondere Unterstützung brauchen. Es stellt Mobilitätshilfen wie Krücken und Rollstühle zu Verfügung  und sorgt dafür, dass niemand außen vor bleibt.
  • Wir bilden Gesundheitspartner aus und stellen psychosoziale Hilfe für Menschen mit mentalen Problemen zur Verfügung.

 

Äthiopien

Fabrice Vandeputte, Programmdirektor:

„Der Osten wurde von schwerer Dürre getroffen und im Westen treffen tausende Geflüchtete ein, die vor dem Krieg und der Hungerkrise im Südsudan geflohen sind. Viele der Geflüchteten sind unterernährte Frauen und Kinder."

Unsere Aktivitäten:

  • Wir kooperieren mit anderen humanitären Organisationen, um sicherzustellen, dass jeder Zugang zu Wasser und Lebensmitteln hat.
  • Physische Stimulationstherapie für unterernährte Kinder
  • Wir schützen Menschen, die bedürftig und ausgeschlossen sind und deshalb Gefahr laufen, ausgebeutet zu werden.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Lage in Ostafrika:

Situationsbericht Nahrungsmittelkrise

11 Mai 2017
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Rohingya: Die Bürger von Nirgendwo
© Abir Abdullah/HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Rohingya: Die Bürger von Nirgendwo

Am Sonntag, 25. August 2019, jährt sich die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar zum zweiten Mal. Die muslimische Minderheit ist in ihrem Heimatland systematischer Verfolgung  ausgesetzt. Vor zwei Jahren eskalierte die Gewalt und führte zur Flucht von 741.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch. Laut Vereinten Nationen leben dort derzeit über 911.000 Menschen in Flüchtlingscamps in der Region Cox’s Bazar - dem sogenannten größten Flüchtlingslager der Welt. Die Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“, zu denen auch Handicap International gehört, helfen den Menschen seit Ausbruch der Krise.

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls
© Gilles Lordet / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls

Am Montag, 19. August, ist Welttag der Humanitären Hilfe. Anlass genug, einen unserer engagierten Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen. Tichaona Mashodo leitet das mobile Einsatzteam im Südsudan. Im Interview blickt er auf die letzten zehn Jahre seines humanitären Engagements zurück.

Kurs zur inklusiven Sanitärversorgung in der Nothilfe
© GTO/THW
Inklusion Nothilfe

Kurs zur inklusiven Sanitärversorgung in der Nothilfe

Das Projekt „Phase 2 – Leave no one behind“ hat bei einem Simulationstraining des Technischen Hilfswerks und der German Toilet Organization deutsche humanitäre Akteure zum Bau von inklusiven Sanitäranlagen in der humanitären Hilfe geschult und ihnen einen umfassenden Überblick zu den Herausforderungen und Möglichkeiten geboten.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ