Co-Preisträger Friedensnobelpreis

HI-ABC

Handicap International (HI) ist in vielen unterschiedlichen Bereichen aktiv, sodass wir unsere Arbeit einmal alphabetisch vorstellen wollen. Unser HI-ABC gibt einen genauen Überblick über die vielfältigen Bereiche unserer Arbeit. 

© Till Mayer

HI bietet die beiden Wanderausstellungen „Barriere:Zonen“ und „erschüttert“ an. Diese können beispielsweise für Veranstaltungen deutschlandweit ausgeliehen werden. Die Ausstellungen erzählen mit eindrücklichen Porträts bewegende Geschichten von Menschen mit Behinderung und aus Krisengebieten weltweit. 

Ein Klassenzimmer mit mehreren Kindern. Eine Lehrerin erklärt ihnen auf einer kleinen Tafel etwas. Ein Klassenzimmer mit mehreren Kindern. Eine Lehrerin erklärt ihnen auf einer kleinen Tafel etwas. Ein Klassenzimmer mit mehreren Kindern. Eine Lehrerin erklärt ihnen auf einer kleinen Tafel etwas. Ein Klassenzimmer mit mehreren Kindern. Eine Lehrerin erklärt ihnen auf einer kleinen Tafel etwas.

© Erwan Rogard / HI

HI setzt sich unter dem Motto #school4all dafür ein, dass alle Kinder weltweit – ob mit oder ohne Behinderung - zur Schule gehen können. Dafür bauen wir Schulen z.B. barrierefrei um und schulen Lehrkräfte. Die Kinder bekommen eine langfristige Unterstützung, damit sie selbstständig zur Schule gehen können.

Mohamed Jolo und HI-MitarbeiterWolfram Buttschardt gehen nebeneinander spazieren. Mohamed Jolo und HI-MitarbeiterWolfram Buttschardt gehen nebeneinander spazieren. Mohamed Jolo und HI-MitarbeiterWolfram Buttschardt gehen nebeneinander spazieren. Mohamed Jolo und HI-MitarbeiterWolfram Buttschardt gehen nebeneinander spazieren.

© HI

„Crossroads“ ist eines der drei Projekte von HI in Deutschland. Das Projekt setzt sich für gesellschaftliche und politische Impulse für Veränderungen bei der Aufnahme und Integration von Menschen mit Behinderung ein. Ziel des Projektes ist es, die Teilhabe geflüchteter Menschen mit Behinderung zu verbessern. 

Zwei Mädchen mit einer Behinderung sitzen auf der Schulbank. Zwei Mädchen mit einer Behinderung sitzen auf der Schulbank. Zwei Mädchen mit einer Behinderung sitzen auf der Schulbank. Zwei Mädchen mit einer Behinderung sitzen auf der Schulbank.

© Pascale Jérôme Kantoussan/HI

In unseren Einsatzländern kämpfen wir insbesondere gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung. Diese haben die gleichen Rechte wie alle anderen: ein Leben in Würde, Bildung, Arbeit, Meinungsfreiheit, Sport, Freizeit und vieles mehr. Die Durchsetzung und Förderung dieser Rechte und der Kampf gegen den Ausschluss schutzbedürftiger Menschen aus der Gesellschaft ist deshalb eines der wichtigsten Anliegen von Handicap International.

Eine Entminerin in Schutzausrüstung bei ihrer Arbeit. Eine Entminerin in Schutzausrüstung bei ihrer Arbeit. Eine Entminerin in Schutzausrüstung bei ihrer Arbeit. Eine Entminerin in Schutzausrüstung bei ihrer Arbeit.

© J. M. Vargas/HI

Beim Kampf gegen Minen und andere explosive Kriegsreste setzt HI sich auf ganz vielfältige Weise ein. Neben der humanitären Entminung und der politischen Kampagnenarbeit klärt HI die Menschen über die Risiken in ihrer Umgebung auf und bietet langfristige Unterstützung für die Opfer dieser grausamen Waffen. Für unser Engagement gegen Antipersonenminen erhielt HI 1997 zusammen mit der ICBL (International Campaign to Ban Landmines) den Friedensnobelpreis.

Salam bekommt von einer HI-Mitarbeiterin ihre Unterschenkel Prothese neu angepasst. Salam bekommt von einer HI-Mitarbeiterin ihre Unterschenkel Prothese neu angepasst. Salam bekommt von einer HI-Mitarbeiterin ihre Unterschenkel Prothese neu angepasst. Salam bekommt von einer HI-Mitarbeiterin ihre Unterschenkel Prothese neu angepasst.

© S.Khlaifat / HI

Bei der Planung von Nothilfe-Maßnahmen werden Menschen mit Behinderung oft übersehen. Ohne Hilfsmittel wie Krücken, Rollstuhl oder Blindenstock können sie sich aber nur schwer fortbewegen. Auch eine Flucht ist dann besonders schwierig. Wir unterstützen diese Menschen und setzen uns für ihre Rechte ein, sodass sie in alle Hilfsmaßnahmen mit einbezogen werden.

Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber und sprechen Gebärdensprache. Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber und sprechen Gebärdensprache. Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber und sprechen Gebärdensprache. Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber und sprechen Gebärdensprache.

© HI

Für viele Gehörlose ist die Gebärdensprache die Muttersprache. Weltweit sprechen etwa 70 Millionen Menschen die Gebärdensprache. Sie ist aber nicht überall auf der Welt gleich. Auch hier gibt es je nach Land Unterschiede. Wie in der gesprochenen Sprache, gibt es auch in der Gebärdensprache Dialekte.

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© Davide Preti/HI

Handicap International in Deutschland ist einer von acht Vereinen von Humanity and Inclusion, dessen Hauptsitz in Lyon ist. Neben dem deutschen gibt es noch Vereine in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Luxemburg, den USA und in der Schweiz

Ein Mädchen sitzt in einem Rollstuhl. Hinter ihr steht ihr Schwester und neben ihr ein Physiotherapeut von HI. Ein Mädchen sitzt in einem Rollstuhl. Hinter ihr steht ihr Schwester und neben ihr ein Physiotherapeut von HI. Ein Mädchen sitzt in einem Rollstuhl. Hinter ihr steht ihr Schwester und neben ihr ein Physiotherapeut von HI. Ein Mädchen sitzt in einem Rollstuhl. Hinter ihr steht ihr Schwester und neben ihr ein Physiotherapeut von HI.

© Dieter Telemans/HI

Inklusion bedeutet für HI, dass schutzbedürftige Menschen als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Das fängt im Bildungsbereich an: Inklusive Schulen werden überall benötigt und auch die humanitäre Hilfe muss so angepasst werden, dass alle Menschen davon profitieren können. 

© Patrick Meinhardt / HI

Im Jahresbericht wird immer auf das vergangene Jahr geschaut und ein Überblick über unsere Projekte und Ergebnisse gegeben. Auch Details zur Transparenz und Mittelverwendung finden sich in unserem Jahresbericht.

© L.Mortier / HI

Der Klumpfuß ist eine Fehlstellung des Fußes. Wird er rechtzeitig behandelt, sind die Folgeschäden gering. In vielen Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung ist dies jedoch nicht gewährleistet. Handicap International setzt deshalb auf Aufklärung und hilft außerdem ganz konkret durch frühe Erkennung und gezielte Behandlung von Klumpfüßen.

© HI

„Leave no one behind!“ ist ein weiteres HI-Deutschlandprojekt. Es setzt sich dafür ein, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der humanitären Hilfe zu verankern. Das Team organisiert Schulungen und erarbeitet Richtlinien, sodass humanitäre Hilfe diejenigen erreicht, die sie am dringendsten benötigen wie beispielsweise Menschen mit Behinderung.

© Till Mayer/HI

15% der Weltbevölkerung haben eine Behinderung - egal ob sichtbar oder unsichtbar. Für diese Menschen ist 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet worden, die von 177 Ländern ratifiziert wurde. Wir treiben die Umsetzung der Konvention in unseren Projektländern in enger Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen voran. Zudem hilft HI bei der Ausarbeitung von nationalen Gesetzen und politischen Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung die vollwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

© Philippa Poussereau/HI

HI hilft weltweit bei Notfällen und Naturkatastrophen oder während Kriegen und Konflikten. Menschen mit Behinderung stehen dabei besonders im Fokus, denn sie haben es oft sehr schwer, an Nahrung, Hilfsgüter und medizinische Hilfe zu gelangen. Gerade sie werden in Katastrophensituationen oft übersehen.

© Jaweed Tanveer / HI

HI stattet Menschen, die orthopädische Hilfsmittel benötigen, z.B. mit Prothesen und Orthesen aus. Diese werden vor allem bei noch wachsenden Kindern regelmäßig angepasst. In einigen unserer Projektländer kommt bereits die 3D-Technologie zum Einsatz, mit der die Hilfsmittel vor Ort passgenau angefertigt werden können. Dies ist vor allem für schwer zugängliche Regionen ein großer Gewinn. 

© Adrienne Surprenant / HI

HI klärt in seinen Projekten, über die Krankheiten, die zu einer Behinderung führen können, auf, damit die Menschen vor Ort gesund bleiben und sich vor Krankheiten schützen. Dazu gehört auch der gleichberechtigte und einfache Zugang zu einer gesicherten Gesundheitsversorgung. 

©HI

Handicap International ist seit Mai 2020 mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. zertifiziert. Dieses bestätigt, dass der gemeinnützige Verein hohe Qualitätsvorgaben einhält und bescheinigt eine zweckgerichtete, wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung der Spenden- und Fördergelder.   

© Jaweed Tanveer / HI

Die Rehabilitation hilft Menschen mit Behinderung selbstständig am Leben teilzuhaben. HI unterstützt Betroffene mit regelmäßigen Reha-Einheiten, damit sie z.B. lernen, mit ihren Prothesen zu laufen. Damit genügend Fachkräfte in unseren Einsatzländern sind, bildet HI Therapeut*innen vor Ort aus. 

© Sara Goldberg/HI

Streubomben sind Waffen, die mehrere hundert Minibomben enthalten. Sie sind so konzipiert, dass sie über große Flächen verstreut werden und deshalb nie ausschließlich militärische Ziele treffen. Bis zu 40 Prozent der Submunitionen explodieren nicht beim Aufprall. Wie Antipersonenminen können sie durch den geringsten Kontakt ausgelöst werden. Die Zivilbevölkerung ist am häufigsten Opfer von Streumunition. HI kämpft gegen diese grausame Waffe und war maßgeblich an der Ausarbeitung des Osloer-Verbotsvertrags beteiligt. 

© Stephen Rae / HI

Als gemeinnütziger Verein geht Handicap International professionell und seriös mit allen Spenden und Spender*innen um. Darüber hinaus folgt HI strengen ethischen Richtlinien und alle Mitarbeiter*innen sind an einen Verhaltenscodex gebunden. Alle Richtlinien sind auf unserer Homepage veröffentlicht. 

© ISNA Agency / HI

Damit wir unsere Projekte auf der ganzen Welt umsetzen und schutzbedürftigen Menschen helfen können, sind wir auf die Unterstützung von Spender*innen angewiesen. Schon 45€ können helfen, eine Prothese anfertigen zu lassen. Unterstützen Sie uns, um anderen zu helfen!

© HI

Die Corona-Pandemie hat die Schwächsten besonders getroffen: Menschen mit Behinderung und Kranke in Ländern, deren Gesundheitssysteme schwach sind. Mit rund 150.000 Hygienesets und fast einer Million Masken hat HI bisher in der Corona-Pandemie die Schutzbedürftigsten unterstützt. Neben den Hygienemaßnahmen setzen wir uns auch dafür ein, alle Informationen barrierefrei zu übersetzen, damit alle Menschen die Maßnahmen verstehen können. 

© Nicolas Axelrod-Ruom /HI

Ihre Spenden zeigen Wirkung - wie diese Geschichten aus unseren über 60 Einsatzländern und mehr als 300 unterschiedlichen Projekten beweisen. Immer wieder neue und aktuelle Geschichten von unseren Einsätzen sind auch bei den News zu finden.  

© HI

Explosive Kriegsreste verhindern eine sichere Rückkehr der Zivilbevölkerung, da Blindgänger noch jahrelang gefährlich sind.  Explosivwaffen fordern täglich neue Opfer und führen zu verheerender Zerstörung von ganzen Stadtvierteln. HI möchte den wichtigen Regelungen des Völkerrechts wieder mehr Gewicht verleihen und dafür sorgen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung gestärkt wird. Wir kämpfen für eine aussagekräftige internationale politische Erklärung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten.

© Patrick Meinhardt / HI

Neben der Physiotherapie gehört auch die psychologische Betreuung zu den Reha-Maßnahmen von Handicap International. Oftmals sind Menschen, die beispielsweise Opfer von Bombenangriffen wurden, schwer traumatisiert und benötigen psychologische Unterstützung. Mit psychologischer Unterstützung bekommen viele Menschen Hoffnung und Lebensmut zurück. 

© S. Ahmed / HI

Um die bestmögliche Unterstützung für die schutzbedürftigsten Menschen bieten zu können, arbeitet HI mit lokalen, nationalen und internationalen Organisationen zusammen. So sichern wir die Nachhaltigkeit unserer Aktivitäten. Zudem ist HI Teil von unterschiedlichen Netzwerken und Bündnissen wie beispielsweise Aktion Deutschland Hilft und VENRO.